"SPD wollte nie wirklich Aufbau Ost!"
Mit der Ankündigung des Bundeswirtschaftsministers, dem Osten
künftig die Fördergelder für Investitionen drastisch
zu kürzen, habe die SPD sich endgültig vom Aufbau Ost
verabschiedet, erklärt der Vorsitzende des Landesfachausschusses
für Wirtschaft und Arbeitsmarkt, Thomas Kretschmer MdL.
"Matschies Wahlkampfankündigung einer so genannten ‚Modellregion’ ist
angesichts dieser SPD-Planung reine Wählerverdummung. Seine
Versprechungen haben einen bitteren Beigeschmack des Täters,
denn als Mitglied der Bundesregierung ist er für die katastrophale
Politik mitverantwortlich. Zuerst hat Matschies SPD das für
Thüringen so wichtige ICE-Projekt gekippt. Eine Realisierung
wird es - wenn überhaupt - erst in den nächsten Jahrzehnten
geben. Jetzt wird angekündigt, dass in den nächsten Jahren
die Fördermittel für den Osten drastisch zurück
gefahren werden sollen, 2005 um sage und schreibe 65 Prozent. Das
Signal, das SPD und Grüne damit an die Menschen im Osten und
an potenzielle Investoren senden, ist verheerend. Wieder einmal
werden die Bürger von der rot-grünen Bundesregierung
im Stich gelassen. Investoren werden schon im Vorhinein von der
Unternehmer-feindlichen Wirtschaftspolitik der SPD abgeschreckt",
so Kretschmer.
Eine Katastrophenmeldung der Bundesregierung jage die nächste,
stellt der Wirtschaftspolitiker weiter fest. "Kaum hat der
Bundeswirtschaftsminister seine Kürzungen angekündigt,
plant ‚ICE- und LKW-Maut-Ruinierer’ Stolpe (SPD) die
Mauterhebung für Pkw. Betroffen von dieser neuerlichen Abzocke
wären vor allem die Pendler, die bereits schon jetzt unter
den hohen Öko-Steuer-belasteten Benzinpreisen zu leiden haben.
Man kann von den Bürgern auf der einen Seite nicht Mobilität
verlangen und auf der anderen Seite alles daran setzen, sie zu
verhindern. Erneut wird deutlich: Die rot-grüne Bundesregierung
klammert sich auf Kosten der Menschen in den jungen Ländern
an die Macht."
V.i.S.d.P. Andreas Minschke |