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Rede des CDU Kreisvorsitzenden Siegfried Wetzel zum Neujahrsessen 2005

(Es gilt das gesprochene Wort) Meine sehr gehrten Damen und Herren, liebe Parteifreunde, sehr geehrte Vorsitzende und Mitglieder von CDU Sonderorganisationen wie der Senioren Union Herr Dr. Helmut Moßner, der Frauenunion Frau Claudia Luckardt, der Jungen Union, Herrn David Wetzel, der KPV, Herrn Wolfgang Riesel, der MIT, Frau Fuchs, der UdV Herrn Dieter König und uns nahe stehende Bürgerinnen und Bürger des SOK LK, Dir lieber LR a.D. Walter Peter, meine Damen und Herren Bürgermeister, Gemeinderäte, Stadträte und Kreistagsmitglieder.

Ich darf Sie alle als CDU Kreisvorsitzender und im Namen des CDU Kreisvorstandes aufs herzlichste willkommen heißen, anlässlich unseres Neujahrsempfanges 2005, der CDU SOK sowie der CDU Kreistagsfraktion, hier im schönen Knau, im neu errichteten Bürgerhaus des ehrwürdigen alten Rittergutes.
Ihnen Herr Bürgermeister Liehm, herzlichen Dank für die freundliche Aufnahme.

Ich darf Ihnen alles Gute wünschen, Gesundheit, Zufriedenheit, beruflichen Erfolg, sichere Auftragslagen für Ihre Firmen und für die denen das alte Jahr nicht so recht gut gelaufen ist, ein besseres Jahr wünschen. Wir dürfen durchaus auch für das Neue Jahr um den Segen unseres Herrgottes bitten.

Und wir wollen als CDU SOK Danke sagen all jenen, die uns im zurückliegenden Superwahljahr 2004 mit materieller und ideeller Hilfe zur Seite standen. Wir wollen auch denen Danken die mit ihre Bereitschaft auf Wahllisten der Union sei es in Gemeinde-, Stadtrat- u. Kreistag mit ihrer Person, ihrem Namen sich mit zur Verfügung stellten und es nicht geschafft haben in ein solches einzuziehen.

Besonders freut es mich deshalb Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Kirche und Religionsgemeinschaften, Wohlfahrtsverbänden, Verwaltung und der Presse begrüßen zu können. Was wäre der Freistaat Thüringen ohne eine funktionierende Verwaltung? Wir begrüßen den Präsidenten des Ld.Verw. Amtes Weimar, Herrn Peter Stephan. Was wäre ein Landkreis ohne Verwaltung? Wir begrüßen unseren 1.BG Siegfried Schmieder.

Es ist nunmehr doch zu einer schönen Tradition geworden, unser Neujahrsempfang. Nach einigen offiziellen Reden miteinander zu Essen und zu trinken und in zwanglosen Gesprächen sich näher zu kommen, sich kennen zu lernen, Ideen und Gedanken auszutauschen die letztendlich uns alle ein Stück weiter voranbringen werden. Was wäre dieser Abend ohne eine gute Berichterstattung in der Regionalen Presse, dafür danke ich schon im voraus Herrn Drescher von der OTZ SOK.

Die jahrhundert alte Geschichte vom Baron Münchhausen, der uns mit seiner Lüge, sich selbst, samt seinem Pferd aus dem Sumpf gezogen zu haben, uns nichts anderes damit sagen wollte als: Alles was ihr tut, tut ihr für Euch. Es wird niemand von irgend woher kommen und euch sagen was ihr tun müsst. Ihr müsst euch selbst Gedanken machen. Das Schloss seiner Ahnen steht übrigens im thüringischen Windischleuba und ist eine unserer Jugendherbergen.

Und wenn so mancher glaubt die CDU könnte mit der CSU oder /und umgekehrt nicht, der sei eines besseren belehrt. Wir begrüßen heute ganz herzlich eine Delegation der CSU Kreistagsfraktion aus unserem Partnerlandkreis Neuburg/Schrobenhausen, an deren Spitze Herr Landrat Dr. Richard Kessler, der Fraktionsvorsitzende Herr Rudi Mayr, sowie der Verantwortliche für die Partnerschaft Herr Axel Keilkowski, die uns heute die Ehre geben. Seien Sie uns alle herzlich willkommen.

Wir freuen uns, das in diesem Jahr auch die Vertreter des Holzclusters unserer Einladung gefolgt sind. Sie haben mit ihren Firmen im SOK 2000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Ihnen gilt unser Dank, aber auch unsere Unterstützung bei der Schaffung der nunmehr dringend notwendigen Infrastruktur, sei es die Straße wie auch die Schiene. Dieser Kampf ist noch lange nicht ausgestanden. Herr Nossel als Firmenvertreter der ZPR, Herr Stephan von der Firma Klausnerholz, seien Sie unserer Unterstützung versichert und ein herzliches Willkommen.

Die Infrastruktur der B 281 und in diesem Abschnitt der A 9 findet in dieser Zeit ihre Erledigung. Ich darf schon jetzt den Leiter des Ostthüringer Straßenbauamtes, Herrn Dr. Gelbrich begrüßen, der z.Z. noch einen anderen Termin wahrnimmt. Aber seine Zusage gegeben hat zu Gesprächen heute Abend zur Verfügung zu stehen.

Meine Damen und Herren, der wirtschaftlich stärkste Landkreis Thüringens, ein Industriearbeitsplatzbesatz von 92/ 1000 Einw. Die 4. stärkste Wirtschaftsregion in Thüringen, ist durch ruinöses Handeln oder besser nicht Handeln an die Grenzen ihrer Möglichkeiten gestoßen, es wird Zeit für eine Wachablösung.

Ich begrüße die Vertreter der inneren Sicherheit, der Polizeiinspektion SOK, Herrn Polizeirat H. Jürgen Reinert. Die Frauen und Männer die bei Wind und Wetter, ob Wochentag, Sonn- oder Feiertags ihren wahrlich nicht leichten Dienst tun und oft unter Einsatz ihres Lebens handeln müssen, zum Wohle der Allgemeinheit, beim Kampf gegen Drogen- Waffen- und Menschenhandel. Unseren herzlichen Dank an Sie.

Selbstverständlich war die Region schon immer Land- und Forstwirtschaftlich geprägt. Was wäre unser schönes Thüringer Land, wenn diese Arbeit nicht geleistet würde?
Tourismus braucht auch selbstverständlich Landschaftspflege. Wenn die Bayernhymne nicht schon existieren würde müsste man sie neu schreiben. Nach wie vor sind die Betriebe der Land- und Forstwirtschaft in der Region größter Arbeitgeber. Deshalb freuen wir uns, dass wir den Landwirtschaftsamtsleiter Herrn Dr. Arnfried Völlm begrüßen können.

Mit ihm für die Landwirtschaft begrüßen wir in Vertretung des Vorsitzenden den Kreisbauernverbandes SOK Herrn Helmut Gumbert, den GF des Kreisbauernverbandes Herrn Dr. Stenzel. Für die Vertretung der Forstwirtschaft dürfen wir Herrn Forstamtsleiter Herbert Seyfert willkommen heißen.

Was wäre Bauplanung, Stadtplanung, Stadtumbau – Ost ohne die Architekten und Planungsingenieure. Wir begrüßen die Vertreter der Architektenkammer Thüringens Herrn Klaus Neupert. Für die Vertretung der Ingenieurkammer des Freistaates begrüßen wir Herrn Schmidt. Eine kleine scherzhafte Bemerkung sei mir am Rande erlaubt: Der Kanzler Schröder auf einem Bd. Verbandstag der Architekten zu einem Architekten- wenn ich Architekt wäre, würde ich Häuser bauen. Darauf der Architekt zum Kanzler – wenn sie nicht Kanzler wären, würde ich auch Häuser bauen.

Wir begrüßen ganz herzlich die Vertreter zuständig für unser aller Seelenheil, Herrn Superintendent Fuchs. Was wäre die Kirche ohne ihren Wohlfahrtsträger der Diakonie/ Christoferushof, lieber Norbert Hetterle seien auch Sie uns herzlich willkommen. Der SOK LK wäre ohne den Wohlfartsträger Volkssolidarität Pößneck nicht vorstellbar, willkommen lieber Helmut Weisbrich.

Laut Demoskopie wird unsere Gesellschaft in den kommenden 20 Jahren weiter überaltern. Davor muss nun keiner mehr erschrecken, denn die Mütter die in 20 Jahren Kinder zur Welt bringen können, sind alle schon geboren. Es wird wichtig sein, auf diese Zeit vorbereitet zu sein.Nun der Kanzler hat für die Lösung des Problems ein anderes Patentrezept ausgegeben. Jeder Deutsche möge einen kleinen Russen Adoptieren. Die andere Möglichkeit, den jungen Deutschen wieder Mut zu machen, selbst Kinder zu zeugen, hat er gänzlich außen vor gelassen. Wenn es nach Frau Schröder–Köpp geht, hätten die Deutschen eh nur ein Hundeproblem.

Wir begrüßen die vielen Ehrenamtlichen aus den Vereinen und Verbänden, die mit ihrer Arbeit jugendlichen einen sinnvollen Lebensinhalt geben, die für Kunst und Kultur in den einzelnen Orten des SOK LK sich einsetzen.

Aus den Printmedien war am II. Weihnachtstag, dem 26.12.04, am frühen Morgen von einem fernen Seebeben im Indischen Ozean, vor der Küste Sumatras, zu hören. Man rechnet mit 600 Toten. Im Laufe des Tages stieg die Zahl der Toten auf 2.400 und nach und nach sah man erste Bilder. Nunmehr spricht man von der wohl größten Naturkatastrophe seit Menschen Gedenken. Die Zahl der Toten und Vermissten wird nunmehr auf 200.000 geschätzt. Die Printmedien reden nun davon, dass das Neue Jahr mit der größten Naturkatastrophe begonnen hat. Ich sage: Es war das alte Jahr das mit der größten Naturkatastrophe endete. Das Neue Jahr beginnt mit der wohl größten, bespiellosesten Hilfsaktion, die die Erde wohl bisher je erlebt hat. Global steht die gesamte Menschheit zusammen, Spendet, unterstützt Hilfsaktionen. Da fehlt 5,5 Millionen von Menschen urplötzlich das einfachste zum Leben. Kein Wasser, kein Dach über dem Kopf, nichts zu essen, sämtlichen Hab und Gutes beraubt, nur das nackte Leben gerettet. Das Grundwasser verseucht, die Ernte weggespült, oder unter den Schlammassen begraben. Menschen aus unserer Region gehen beispielhaft daran, sich für den Aufbau der Infrastruktur zu kümmern. Ja, gezielte Maßnahmen in den Blickpunkt zu nehmen, wie: Den Fischern wieder eine Grundlage zur Ernährung zu schaffen bei der Beschaffung von Booten und Netzen zu helfen. Auch Familien beim Aufbau eines neuen Hauses zu helfen. Einer der es damit sehr ernst meint, ist der Vorsitzende des Wirtschaftsclub`s ORLASENKE e.V., Herr Matthias Creutzberg, seien Sie uns herzlich willkommen.
Ich will der Jungen Union nicht vorgreifen, aber ich denke das wir heute Abend noch mehr davon hören.

Was sind das für Probleme im Gegensatz zu unseren Sorgen. Aber auch darüber müssen wir reden, denn längst gibt es eine gerüttelte Anzahl von Menschen in Deutschland, denen der Weg zum Arzt nicht zu weit ist, die aber die 10,- Euro nicht haben.

Staatsumbau muss sicherlich sein, ist dringend notwendig und Gebot der Stunde. Es sollte aber den politisch Verantwortlichen schon klar sein, dass sie ein gerüttelt Maß an Verträglichkeit, Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit walten lassen müssen.

Unser Land kann und darf nicht länger Arbeitsplatz Exportland Nr. 1 in der Welt sein. 2000 Arbeitsplätze gehen täglich durch falsche Weichenstellungen in der Bundespolitik verloren. Hält dieser Trennt weiter an, kann keiner den Sozialstaat Deutschland erhalten.

Amerikanisierung kann keiner wirklich wollen. Das wäre um in der Juristensprache zu sprechen eine Verschlimmbesserung der Lage für unsere Menschen. Von 280 Mio .Amerikanern sind ca. 40 Mio. nicht einmal krankengrundversichert.

Und um der Neiddiskussion in Deutschland das Wasser etwas abzugraben, wenn Managerspitzengehälter in Deutschland amerikanische Höhen erreichen, sollten sie auch wie in Amerika bei Fa. Insolvenzen auch mit dortig üblichen Höhen zur Kasse gebeten werden.

An solchen Tagen denken wir auch gerne an Menschen, die mit uns zusammen ein gutes Stück Wegs gegangen sind. Die trotz mancher Gesundheitlicher, oder alterbedingter Probleme schier beispielhaftes geleistet haben.
Wir gedenken einem verstorbenen CDU Mitglied, Bruno Stephan, der in den 1. vier Jahren der Aufbauzeit, als BGM seines Ortes eine pro kopf Verschuldung von 87,- DM seinen Bürgerinnen und Bürgern aufbürdete. Keiner sollte dabei auf den Gedanken kommen, in diesem Ort wäre nichts geschehen, nein, Blankenberg hat sich herausgeputzt.

Oder an Pfarrer K. Heinz Scheide, der jetzt in Schwäbisch Gmünd von der dortigen Presse als Mensch des Jahres gewählt wurde. Der hier in 7 Jahren seines Wirkens, 6 Kirchen saniert und Grund instand gesetzt hat. Wir gratulieren ihm von hier aus und wünschen ihm bei seinen Aufgaben auch künftig alles Gute. Im Moment weilt er gerade wieder in Jerewan der Hauptstadt Armeniens, dort betreibt er mit seinem Schwäbisch Gmünder Verein die Küche der Barmherzigkeit. Meine Damen und Herren, liebe Parteifreunde der CDU, es ist mir eine ganz besondere Freude, Ihnen unseren Redner des heutigen Abends willkommen zu heißen, und ihnen vorzustellen. Er hat anlässlich unseres Sommerfestes in Burgk seine Zusage für heute gegeben. Dafür sei ihm herzlich gedankt. Ich möchte ihm nun das Wort übergeben und sage jetzt schon herzlichen Dank, sehr geehrter Herr Generalsekretär der CDU Thüringen, lieber Mike Mohring. Du hast das Mikrofon!




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Carola Stauche – Bundestagsabgeordnete im Wahlkreis 196, bestehend aus den Landkreisen Saale-Orla, Saalfeld-Rudolstadt und Sonneberg.
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Siegfried Wetzel – Landtags-abgeordneter im Wahlkreis 33 Saale-Orla-Kreis I und verantwortlich für den Wahlkreis 34 Saale-Orla-Kreis II
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