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Meine Damen und Herren, der wirtschaftlich stärkste Landkreis
Thüringens, ein Industriearbeitsplatzbesatz von 92/ 1000 Einw.
Die 4. stärkste Wirtschaftsregion in Thüringen, ist durch
ruinöses Handeln oder besser nicht Handeln an die Grenzen
ihrer Möglichkeiten gestoßen, es wird Zeit für
eine Wachablösung.
Ich begrüße die Vertreter der inneren Sicherheit, der
Polizeiinspektion SOK, Herrn Polizeirat H. Jürgen Reinert.
Die Frauen und Männer die bei Wind und Wetter, ob Wochentag,
Sonn- oder Feiertags ihren wahrlich nicht leichten Dienst tun und
oft unter Einsatz ihres Lebens handeln müssen, zum Wohle der
Allgemeinheit, beim Kampf gegen Drogen- Waffen- und Menschenhandel.
Unseren herzlichen Dank an Sie.
Selbstverständlich war die Region schon immer Land- und Forstwirtschaftlich
geprägt. Was wäre unser schönes Thüringer Land,
wenn diese Arbeit nicht geleistet würde?
Tourismus braucht auch selbstverständlich Landschaftspflege.
Wenn die Bayernhymne nicht schon existieren würde müsste
man sie neu schreiben. Nach wie vor sind die Betriebe der Land-
und Forstwirtschaft in der Region größter Arbeitgeber.
Deshalb freuen wir uns, dass wir den Landwirtschaftsamtsleiter
Herrn Dr. Arnfried Völlm begrüßen können.
Mit ihm für die Landwirtschaft begrüßen wir in
Vertretung des Vorsitzenden den Kreisbauernverbandes SOK Herrn
Helmut Gumbert, den GF des Kreisbauernverbandes Herrn Dr. Stenzel.
Für die Vertretung der Forstwirtschaft dürfen wir Herrn
Forstamtsleiter Herbert Seyfert willkommen heißen.
Was wäre Bauplanung, Stadtplanung, Stadtumbau – Ost
ohne die Architekten und Planungsingenieure. Wir begrüßen
die Vertreter der Architektenkammer Thüringens Herrn Klaus
Neupert. Für die Vertretung der Ingenieurkammer des Freistaates
begrüßen wir Herrn Schmidt. Eine kleine scherzhafte
Bemerkung sei mir am Rande erlaubt: Der Kanzler Schröder auf
einem Bd. Verbandstag der Architekten zu einem Architekten- wenn
ich Architekt wäre, würde ich Häuser bauen. Darauf
der Architekt zum Kanzler – wenn sie nicht Kanzler wären,
würde ich auch Häuser bauen.
Wir begrüßen ganz herzlich die Vertreter zuständig
für unser aller Seelenheil, Herrn Superintendent Fuchs. Was
wäre die Kirche ohne ihren Wohlfahrtsträger der Diakonie/
Christoferushof, lieber Norbert Hetterle seien auch Sie uns herzlich
willkommen. Der SOK LK wäre ohne den Wohlfartsträger
Volkssolidarität Pößneck nicht vorstellbar, willkommen
lieber Helmut Weisbrich.
Laut Demoskopie wird unsere Gesellschaft in den kommenden 20 Jahren
weiter überaltern. Davor muss nun keiner mehr erschrecken,
denn die Mütter die in 20 Jahren Kinder zur Welt bringen können,
sind alle schon geboren. Es wird wichtig sein, auf diese Zeit vorbereitet
zu sein.Nun der Kanzler hat für die Lösung des Problems
ein anderes Patentrezept ausgegeben. Jeder Deutsche möge einen
kleinen Russen Adoptieren. Die andere Möglichkeit, den jungen
Deutschen wieder Mut zu machen, selbst Kinder zu zeugen, hat er
gänzlich außen vor gelassen. Wenn es nach Frau Schröder–Köpp
geht, hätten die Deutschen eh nur ein Hundeproblem.
Wir begrüßen die vielen Ehrenamtlichen aus den Vereinen
und Verbänden, die mit ihrer Arbeit jugendlichen einen sinnvollen
Lebensinhalt geben, die für Kunst und Kultur in den einzelnen
Orten des SOK LK sich einsetzen.
Aus den Printmedien war am II. Weihnachtstag, dem 26.12.04, am
frühen Morgen von einem fernen Seebeben im Indischen Ozean,
vor der Küste Sumatras, zu hören. Man rechnet mit 600
Toten. Im Laufe des Tages stieg die Zahl der Toten auf 2.400 und
nach und nach sah man erste Bilder. Nunmehr spricht man von der
wohl größten Naturkatastrophe seit Menschen Gedenken.
Die Zahl der Toten und Vermissten wird nunmehr auf 200.000 geschätzt.
Die Printmedien reden nun davon, dass das Neue Jahr mit der größten
Naturkatastrophe begonnen hat. Ich sage: Es war das alte Jahr das
mit der größten Naturkatastrophe endete. Das Neue Jahr
beginnt mit der wohl größten, bespiellosesten Hilfsaktion,
die die Erde wohl bisher je erlebt hat. Global steht die gesamte
Menschheit zusammen, Spendet, unterstützt Hilfsaktionen. Da
fehlt 5,5 Millionen von Menschen urplötzlich das einfachste
zum Leben. Kein Wasser, kein Dach über dem Kopf, nichts zu
essen, sämtlichen Hab und Gutes beraubt, nur das nackte Leben
gerettet. Das Grundwasser verseucht, die Ernte weggespült,
oder unter den Schlammassen begraben. Menschen aus unserer Region
gehen beispielhaft daran, sich für den Aufbau der Infrastruktur
zu kümmern. Ja, gezielte Maßnahmen in den Blickpunkt
zu nehmen, wie: Den Fischern wieder eine Grundlage zur Ernährung
zu schaffen bei der Beschaffung von Booten und Netzen zu helfen.
Auch Familien beim Aufbau eines neuen Hauses zu helfen. Einer der
es damit sehr ernst meint, ist der Vorsitzende des Wirtschaftsclub`s
ORLASENKE e.V., Herr Matthias Creutzberg, seien Sie uns herzlich
willkommen.
Ich will der Jungen Union nicht vorgreifen, aber ich denke das
wir heute Abend noch mehr davon hören.
Was sind das für Probleme im Gegensatz zu unseren Sorgen.
Aber auch darüber müssen wir reden, denn längst
gibt es eine gerüttelte Anzahl von Menschen in Deutschland,
denen der Weg zum Arzt nicht zu weit ist, die aber die 10,- Euro
nicht haben.
Staatsumbau muss sicherlich sein, ist dringend notwendig und
Gebot der Stunde. Es sollte aber den politisch Verantwortlichen
schon klar sein, dass sie ein gerüttelt Maß an Verträglichkeit,
Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit walten lassen müssen.
Unser Land kann und darf nicht länger Arbeitsplatz Exportland
Nr. 1 in der Welt sein. 2000 Arbeitsplätze gehen täglich
durch falsche Weichenstellungen in der Bundespolitik verloren.
Hält dieser Trennt weiter an, kann keiner den Sozialstaat
Deutschland erhalten.
Amerikanisierung kann keiner wirklich wollen. Das wäre um
in der Juristensprache zu sprechen eine Verschlimmbesserung der
Lage für unsere Menschen. Von 280 Mio .Amerikanern sind ca.
40 Mio. nicht einmal krankengrundversichert.
Und um der Neiddiskussion in Deutschland das Wasser etwas abzugraben,
wenn Managerspitzengehälter in Deutschland amerikanische Höhen
erreichen, sollten sie auch wie in Amerika bei Fa. Insolvenzen
auch mit dortig üblichen Höhen zur Kasse gebeten werden.
An solchen Tagen denken wir auch gerne an Menschen, die mit uns
zusammen ein gutes Stück Wegs gegangen sind. Die trotz mancher
Gesundheitlicher, oder alterbedingter Probleme schier beispielhaftes
geleistet haben.
Wir gedenken einem verstorbenen CDU Mitglied, Bruno Stephan, der
in den 1. vier Jahren der Aufbauzeit, als BGM seines Ortes eine
pro kopf Verschuldung von 87,- DM seinen Bürgerinnen und Bürgern
aufbürdete. Keiner sollte dabei auf den Gedanken kommen, in
diesem Ort wäre nichts geschehen, nein, Blankenberg hat sich
herausgeputzt.
Oder an Pfarrer K. Heinz Scheide, der jetzt in Schwäbisch
Gmünd von der dortigen Presse als Mensch des Jahres gewählt
wurde. Der hier in 7 Jahren seines Wirkens, 6 Kirchen saniert und
Grund instand gesetzt hat. Wir gratulieren ihm von hier aus und
wünschen ihm bei seinen Aufgaben auch künftig alles Gute.
Im Moment weilt er gerade wieder in Jerewan der Hauptstadt Armeniens,
dort betreibt er mit seinem Schwäbisch Gmünder Verein
die Küche der Barmherzigkeit. Meine Damen und Herren, liebe
Parteifreunde der CDU, es ist mir eine ganz besondere Freude, Ihnen
unseren Redner des heutigen Abends willkommen zu heißen,
und ihnen vorzustellen. Er hat anlässlich unseres Sommerfestes
in Burgk seine Zusage für heute gegeben. Dafür sei ihm
herzlich gedankt. Ich möchte ihm nun das Wort übergeben
und sage jetzt schon herzlichen Dank, sehr geehrter Herr Generalsekretär
der CDU Thüringen, lieber Mike Mohring. Du hast das Mikrofon!
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