Jetzt muss Landrat Roßner seinen Sessel räumen
CDU sieht Rücktritt von Landrat Roßner (SPD) für
gegeben
Der Kreisvorsitzende der CDU Saale–Orla,
Landtagsabgeordneter Siegfried Wetzel, sieht in der Entscheidung
des Thüringer
Oberverwaltungsgerichtes vom 31. Mai 2005, welche die Aussetzung
der vorläufigen Dienstenthebung des Pößnecker Bürgermeisters
Michael Roolant durch Landrat Frank Roßner (SPD) vorsieht,
als klaren Beweis dafür an, dass die Suspendierung von Michael
Roolant aus dem Amt des Bürgermeisters von vorne herein keine
wirkliche Grundlage hatte.
CDU Kreisvorsitzender Siegfried Wetzel erklärt in einer ersten
Stellungnahme dazu: „Jetzt wird deutlich, dass Landrat Roßner
von vorne herein nur einen politischen und vor allem persönlichen
Feldzug gegen Michael Roolant geführt hat. Roßner ist
mit seiner Schlammschlacht und seiner unredlichen Taktik gescheitert.
Diesem unsaubren Politikstil wurde nun durch die Justiz ein Riegel
vorgeschoben. Wenn der Senat des Oberverwaltungsgerichts feststellt,
dass bei einer größeren Anzahl der Vorwürfe des
Landrates die Ermittlungen seines Amtes für eine Suspendierung
unzureichend waren, dann ist das der beste Beweis für Roßners
schmutziges Spiel. Roßners Urteil stand schon vor seinen
Ermittlungen fest. Wer sein Amt so Missbraucht, ist für unseren
Saale – Orla Kreis der falsche Mann. Das fast 1 ½ Jahre
andauernde Prozedere hat nicht nur politischen Totalschaden verursacht,
sondern auch eine Menge von Steuergeldern verschlungen. Herr Roßner
hat so dem Landkreis geschadet. Wer dem Landkreis in solchen Größenordnungen
Schaden zu fügt, sollte seinen Sessel räumen und den
Anstand besitzen selbst Konsequenzen zu ziehen. Wenn dieselben
Maßstäbe gelten, die Herr Roßner bei Michael Roolant
angelegt hat, dann wäre ein Rücktritt des Landrates gerechtfertigt.“
Schleiz, 31.05.2005
V.i.S.d.P.
Stefan Gruhner
Pressesprecher des CDU Kreisverbandes |