„Es wird möglicherweise noch Bewegung geben“
Peter Stephan zum Thema Ortsumgehung
Sollte der Pößnecker Stadtrat am 14. Februar in seiner
Stellungnahme zum Raumordnungsverfahren Ortsumgehung Pößneck-Krölpa-Rockendorf
die vier Varianten des Straßenbauamtes Ostthüringen
ablehnen, würde das Peter Stephan (CDU), Präsident des
Thüringer Landesverwaltungsamtes, nicht wundern. „Man
kann auch sagen, alle Varianten taugen nichts“, erklärte
er am Mittwochabend am Rande des Pößnecker Neujahrsempfanges
in einem Gespräch mit OTZ. Seine Behörde führt das
Raumordnungsverfahren. „Wir sind mitten drin“, sagte
Stephan zum aktuellen Stand. Eine Tendenz sei nicht abzuschätzen.
Stephan würde Pößneck empfehlen, eine neue Variante im aktuellen
Untersuchungsraum zu finden. „Sonst fangen wir von vorne an.“ Besser
wäre es gewesen, sich vor drei-vier Jahren mal zu melden. Das hätte
allen die jetzige Situation erspart.
Über die Chancen eines Tunnels, der im jetzigen Untersuchungsraum
liegen würde, dessen Prüfung aber erst beauftragt werden
müsste, wofür wiederum zunächst das Raumordnungsverfahren
zu unterbrechen wäre, gab er keine Prognose ab. Stephan sagte
jedoch: „Es wird möglicherweise noch Bewegung geben.“
Dabei meinte er eine Erörterung bei Andreas Trautvetter (CDU),
Thüringens Minister für Bau und Verkehr, die für
gestern Abend in Erfurt angesetzt war und die auch Bürgermeister
Michael Modde (Freie Wähler) hoffnungsvoll angesprochen hatte.
Das Ergebnis war vor Redaktionsschluss noch nicht bekannt.
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