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Die Aussage des Thüringer Ministers, die Landwirtschaft werde besser akzeptiert, rief bei Vertretern der Landwirte im Nebenerwerb Widerspruch hervor, weil ihre Erfahrungen eher negativer Art sind. Die Unterstützung für diese Kleinbauern fehle nicht nur seitens der Landesregierung, auch vor Ort, in ihren Dörfern stoße ihr Erwerbszweig oft auf Ablehnung und Unverständnis, wie ein Bauer schilderte. Sklenars Antwort: „Vergessen Sie nicht, dass wir die Milchquote durchgesetzt haben ! Aber nachdenken werden wir über die Form der Anträge, die wirklich schwierig auszufüllen sind. Und richtig ist, dass die Landschaftspflege in die Hände der Landwirte gehört, wie Sie fordern.“
In der Diskussion ging es außerdem um die Themen Biogaserzeugung, Probleme der Fischereiwirtschaft, Gentechnik, die Initiative MUT ( Mensch und Tier) aus Langenorla und die „neue Kultur“ der Landwirtschaft, die der Landtag mit speziellen Aktionen begleitet.
Nicht vergessen werden sollte das dicke Lob an den ebenfalls anwesenden Leiter des Landwirtschaftsamtes in Zeulenroda, Dr. Arnfried Völlm, dem die Teilnehmer der Veranstaltung ein immer offenes Ohr für ihre Probleme und eine gute Arbeit bescheinigten.
Die landwirtschaftliche Produktion muss eine Chance haben, darin waren sich am Ende alle einig, denn ohne sie gibt es kein Leben. |