CDU: SPD-Parteitag beweist Roßners Unglaubwürdigkeit
„Der SPD-Landesparteitag am vergangenen Wochenende in Schleiz hat endgültig bewiesen, dass der SPD-Kreisvorsitzende, Landrat Frank Roßner, absolut unglaubwürdig ist.“ kommentierte CDU-Kreisvorsitzender Siegfried Wetzel, MdL am Sonntag den Parteitag der Thüringer Sozialdemokraten in der Kreisstadt.
Die Thüringer SPD hatte am vergangenen Wochenende auf ihrem Parteitag kommunalpolitische Leitlinien beschlossen. Darin erneuert die SPD Thüringen ihre Forderungen nach einer Reform der Landkreisstrukturen. Die CDU des Saale-Orla Kreises hatte daher bereits im Vorfeld Landrat Roßner (SPD) vorgeworfen, er trage Beschlüsse seiner Landespartei mit, die die Auflösung des Saale-Orla Kreises zur Folge hätten.
„Es ist der Gipfel der Unverschämtheit gegenüber den Menschen, wenn Herr Roßner am Samstag in der Zeitung verkündet, es sei Unsinn, wenn die CDU sagt, dass er für die Auflösung des Landkreises sei und am selben Tag das Gegenteil beschließt. Wenn die SPD in ihrem Antrag von der „Neuordnung der Thüringer Kreise“ oder „größere[n] Kreisstrukturen“ spricht, dann ist das wohl eindeutig. Herr Roßner sollte aufhören die Leute für dumm zu verkaufen. Fakt ist, dass Herr Roßner am Samstag wiederholt für eine Kreisgebietsreform gestimmt hat. Fakt ist, dass damit seine Beteuerungen, er sei gegen eine Auflösung des Landkreises, nichts mehr wert sind. Fakt ist deshalb, dass wir im Saale-Orla Kreis einen Landrat haben, der nicht das tut, was er sagt, sondern das Gegenteil von dem tut, was er gesagt hat.“ so Wetzel.
Im Hinblick auf Roßners Vorwurf, die CDU betreibe nur Wahlkampf, sagte Wetzel: „Wenn Herr Roßner damit meint, dass wir für den Saale-Orla Kreis kämpfen, hat er vollkommen recht. Die CDU kämpft für die Zukunft unserer Heimat. Von einem Landrat hätte ich erwartet, dass er das auch tut. Ich biete Herrn Roßner deshalb an, mit uns gemeinsam für den Erhalt des Landkreises zu streiten.“ |