CDU will Erhalt und Ausbau des „Schleizer Dreiecks“
Einstimmiger Beschluss der CDU-Mitglieder als Empfehlung an CDU-Stadtratsfraktion
Der CDU Stadtverband Schleiz hat auf einer Mitgliederversammlung am 22.Dezember seine Position zur Frage der Weiterentwicklung des „Schleizer Dreieck“ festgelegt. Mit einem einstimmigen Beschluss sprachen sich die CDU-Mitglieder der Kreisstadt für den Erhalt und Ausbau der Rennstrecke aus. Danach unterstützt die CDU die Vorhaben, die B2 zu verlegen und den Ausbau des Stadtweges zwischen der Kernstadt von Schleiz und des Ortsteils Oberböhmsdorf vorzunehmen. Der Schleizer CDU-Vorsitzende Dietrich Geisenheiner sagte zum Beschluss seines Stadtverbandes: „Ich freue mich, dass die CDU der Kreisstadt mit einer klaren Position zu unserer Rennstrecke ins Wahljahr 2009 geht. Der einstimmige Beschluss unserer Mitglieder zeigt, dass die CDU voll und ganz hinter dem Schleizer Dreieck steht und das wir eine erfolgreiche Zukunft für die Rennstrecke herbeiführen wollen. Ich werde deshalb den Mitgliedern der CDU-Stadtratsfraktion die Entscheidung der CDU Mitglieder als Beschlussempfehlung im Stadtrat weitergeben.“
David Wetzel, stellvertretender Kreisvorsitzender der Jungen Union und Sprecher der Bürgerinitiative „Pro Schleizer Dreieck“ hob auf der CDU Mitgliederversammlung nochmals den besonderen Charakter der „Traditionsrennstrecke Schleizer Dreieck“ hervor. „Das Schleizer Dreieck hat als Naturrennstrecke seit 1923 ein Alleinstellungsmerkmal, welches in Deutschland einmalig ist. Diese Marke müssen wir erhalten und stärken. Mit einem Neubau auf der grünen Wiese würde das Alleinstellungsmerkmal Naturrennstrecke verloren gehen.“, sagte David Wetzel. Er unterstrich außerdem, dass mit der Verlegung der B2 und dem Ausbau des Stadtweges, sowohl in Oschitz als auch in Oberböhmsdorf eine Verkehrsberuhigung realisierbar werde.
Landtagsabgeordneter Siegfried Wetzel sagte, dass es das Ziel der CDU sei, „dass in Schleiz ein modernes Fahrsicherheitszentrum entsteht, welches den Schleizern eine in ihrem Sinne entlastende Verkehrsführung und ein attraktives Mobilitätszentrum bringt.“ Dies würde Perspektiven für Wirtschaft und Tourismus eröffnen. „ Wichtig ist aber, dass wir deutlich machen, dass für eine solche Investition nicht der Steuerzahler aufkommen kann, sondern nur ein privater Investor. Damit Investieren an unserem Standort attraktiv wird, müssen wir nun mit der Verlegung der B2 und dem Ausbau des Stadtweges die richtigen Rahmenbedingungen schaffen.“, so der Schleizer Landtagsabgeordnete. |