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„Wenn’s ordentlich rumpelt, so ist es eine Landesstraße“
Minister Wucherpfennig in Ziegenrück
ließ der Thüringer Minister für Bau, Landesentwicklung und Medien, Gerold Wucherpfennig, die Teilnehmer einer Informationsveranstaltung am 22. Juni in Ziegenrück dank eigenem Erleben auf Thüringer Straßen wissen. Den gelernten Architekten hatte der CDU – Landtagsabgeordnete Gottfried Schugens eingeladen, der als Moderator des Abends fungierte. Im Hotel „Am Schlossberg“ fanden sich ca. 20 Interessenten ein, unter anderem auch Vertreter der Bürgerinitiative aus Pößneck. Deren Anliegen, die Ortsumgehung, nahm breiten Raum in der Diskussion ein.
Doch mit einem kurzen, informativen Statement führte der Minister in die Thematik „Verkehrsinfrastrukturentwicklung und Stadtentwicklung“ ein, mit konkretem Zahlenmaterial von Amtsleiter Lothar Lüders aus dem Ostthüringer Straßenbauamt unterstützt. Der unzweifelhaften Feststellung des für Verkehr zuständigen Ministers, dass Thüringens Straßen verbesserungswürdig sind, folgte die vom Freistaat aufgestockte Summenangabe von 50 Millionen, um Straßen neu- oder auszubauen. Oder umzuwidmen, was in der Praxis nach der Übergabe an die Kommunen – in ordnungsgemäßem Zustand unter Beachtung eines Ausgleichs - auch die Übernahme der laufenden Kosten bedeutet. Trotzdem nicht immer zur Freude für die eine oder andere Gemeinde, wie sich in der jetzigen Verhandlungsphase herausstellt.
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Als konkrete Maßnahmen bis 2012 nannte der Minister zum Beispiel die Landesstraßen von Dittersdorf zur A 9, von Dreba nach Knau oder von Ranis nach Krölpa. Und einige erneuerungswürdige Brücken wie die bei Paska. Die Ortsumgehung Pößneck stellt eines der größten, aber auch dringlichsten Probleme im Landkreis dar, daran ließ Wucherpfennig keinen Zweifel. Aber eine schnelle Lösung wird es nicht geben können, nicht nur wegen der Uneinigkeit darüber in der Stadt selbst. Das weiß auch der Landtagsabgeordnete Schugens, der seit Jahren mit allen Beteiligten im Kontakt ist und die Belange der unter der Verkehrsbelastung leidenden Bürger versteht. Die Höhe der finanziellen Zuweisungen vom Bund wird letztlich darüber entscheiden, welche Variante sich durchsetzt. Ende dieses Jahres kann mit einer ersten Entscheidung gerechnet werden, lässt Minister Wucherpfennig hoffen.
Die Anwesenheit des Ministers nutzte Bürgermeister Klaus Schmidt, um das Wasserproblem von Ziegenrück anzusprechen. Was bedeutet, dass eine im Tal liegende Stadt wie Ziegenrück durch Kosten für den Erhalt von Brücken und anderen Sicherungsmaßnahmen die gleiche Mittelzuweisung erhält wie eine bergauf gebaute. Eine Ungerechtigkeit, die aber Ausgleich dadurch findet, wenn die oben gelegene Ortschaft beispielsweise für den Winterdienst mehr Ausgaben zu schultern hat, so der Minister.
Nur am Rand angesprochen das Radwegenetz, was einen Teilnehmer zur Kritik an der Ausschilderung im Landkreis veranlaßte.
„Ich freue mich über das Interesse an der Veranstaltung und den konstruktiven Verlauf. Ich danke für die rege Diskussion und werde die Probleme der Region im Auge behalten“, verabschiedete Gottfried Schugens die Teilnehmer. |
Ziegenrück, 22.06.2009
V.i.S.d.P.
Christine Groer
Kreisgeschäftsführerin der CDU
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21.07.2010
11:00-13:00 Uhr
im Wahlkreisbüro in der Greizer Straße2 in Schleiz
15:00-17:00 Uhr
im Wahlkreisbüro in Steinweg 8 in Pößneck |

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| Carola Stauche – Bundestagsabgeordnete im Wahlkreis 196, bestehend aus den Landkreisen Saale-Orla, Saalfeld-Rudolstadt und Sonneberg. |

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| Siegfried Wetzel – Landtags-abgeordneter im Wahlkreis 33 Saale-Orla-Kreis I und verantwortlich für den Wahlkreis 34 Saale-Orla-Kreis II |


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