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JU: Linke Schulpolitik hätte bittere Konsequenzen für den Landkreis

Gruhner und Herrgott: Programm der Linken ist Grundschulschließungsprogramm

Die Junge Union des Saale-Orla Kreises sieht in den schulpolitischen Plänen der Partei Die Linke eine Gefahr für zahlreiche Schulstandorte im Landkreis. Konkret werfen CDU-Kreistagsmitglied Stefan Gruhner und JU-Kreisvorsitzender Christian Herrgott der Partei Die Linke vor, dass im Falle der Umsetzung ihrer bildungspolitischen Vorstellungen ein massenhaftes Schließen von Schulstandorten insbesondere von Grundschulen und Gymnasien in Kauf genommen wird. Sie fordern daher von den Landtagsabgeordneten der Linkspartei Kalich und Sedlacik den Wählern im Landkreis klar zu sagen, welche Schulen aus ihrer Sicht zur Disposition stehen. Gruhner und Herrgott erklärten dazu: „Im Landtagswahlprogramm der Partei DieLinke steht `Grundschule und Regelschule werden zur integrativen Regelschule zusammengefasst…`. Konkret würde das bedeuten, dass Grund- und Regelschulen räumlich zusammengefasst werden müssten. Für bisher vorhandene einzelne Grundschulstandorte  würde das bedeuten, man müsste sie aufgeben, da sie nach den Plänen der Linken mit den Regelschulen fusioniert werden sollen. Jetzt muss Herr Kalich und Frau Sedlacik Farbe bekennen. Heißt das etwa, dass in Zukunft die Grundschüler in Blankenstein nach Bad Lobenstein müssen oder die Grundschule Moßbach dicht gemacht wird, weil die Schüler in die Regelschule nach Schleiz gehen. Was passiert beispielsweise mit der Grundschule in Langenorla. Gehen diese Schüler nach den Vorstellungen der Linken zukünftig nach Pößneck? Die verklausulierte Wahlkampfrhetorik und Programmprosa der Linken ist nichts weiter als ein Grundschulschließungsprogramm im ländlichen Raum.“

Die Junge Union sieht aber auch Konsequenzen für die Gymnasialstandorte. Gruhner und Herrgott befürchten, dass bei Realsierung der schulpolitischen Pläne der Linken mindestens zwei Gymnasien im Landkreis geschlossen werden müssen. „Die Linke möchte in Thüringen die Einheitsschule einführen. Das Gymnasium in seiner heutigen Form wird abgeschafft. Nach Plänen der Linken gibt es nur noch eine Art Rumpfgymnasium von Klasse 9-12. Schaut man gerade in den Saale-Orla Kreis würde das eine Schließung von Standorten bedeuten. Kleinere Rumpfgymnasien bedeuten letztlich weniger Schüler für die heute existierenden Gymnasien. Die Folge ist die Zusammenlegung von Gymnasialstandorten, weil die bisherigen Gebäude nur bis zur Hälfte ausgelastet wären. Herr Kalich soll uns bitte erklären, ob er dann das Gymnasium in Bad Lobenstein oder Schleiz schließen möchte. Frau Sedlacik muss auch Klarheit schaffen: Gymnasium Pößneck oder Neustadt.“, so Gruhner und Herrgott abschließend.
Schleiz, 08.08.2009
V.i.S.d.P.
Stefan Gruhner
Stellv. Kreisvorsitzender der CDU Saale-Orla


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