 |
|
Autogramme vom Landesvater
Marion Hasselmann nutzte die Gelegenheit, Dieter Althaus einige Sorgen einer Mutter vorzutragen.
Für den wahlkämpfenden Dieter Althaus (CDU) scheint Pößneck ein gutes Pflaster zu sei. Für den wahlkämpfenden Thüringer Ministerpräsidenten Dieter Althaus (CDU) scheint Pößneck ein gutes Pflaster zu sein. Eine junge Frau wollte sich unbedingt mit ihm fotografieren lassen, als er sich gestern Nachmittag mit Bürgermeister Michael Modde (Freie Wähler) zu Fuß einen Eindruck von der Altstadt machte, und eine ältere Dame hielt ihn an, um ihm zu sagen, wie sehr sie mitgefiebert habe, als es ihm im Winter so schlecht ging. "Ich möchte einen Job haben!", sprach Jürgen Haeckel den Landesvater an, und was zunächst nach einem spannenden Gespräch aussah, war letztlich ein entspannter Plausch, den der 59-jährige arbeitslose Arbeiter aus Pößneck versöhnlich abschloss: "Sie haben zu kämpfen, ich kämpfe auch!" |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Später, nach seiner gut halbstündigen Rede während eines CDU-Festes mit Gerda Gabriel als Stimmungskanone auf dem Markt, kam er eine Zeit kaum nach mit dem Autogrammeschreiben für Frauen und Männer aus dem Orlatal und Oberland, für Besserverdienende wie für Leute, die sich nicht viel leisten können. Gut 150 Menschen dürften dem Ministerpräsidenten gelauscht haben, zwei Dutzend Linke an der Spitze mit der Landtagsabgeordneten Heidrun Sedlacik inklusive. Empfehlungen von Althaus gab es freilich nur für seine Parteifreunde Gottfried Schugens und Siegfried Wetzel. "Gottfried, Du bist wie ein Vater zu mir!", dankte Dieter dem Lemnitzer Landtagsabgeordneten, als er von diesem ein Glas Wasser auf die Bühne gereicht bekam. Von dieser versprach Althaus den Pößneckern, "alles dafür zu tun, dass diese Stadt nicht zum Hort der Rechtsextremisten wird". Diese stahlen ihm etwas später kurzzeitig die Show: Die NPD fuhr mit zwei Fahrzeugen auf den Markt und schaffte es, dort mehrere Minuten zu bleiben. Die Linken waren sofort zum eindeutigen Protest vor Ort und eine mutige Jungunionerin hielt Althaus-Plakate vor die Werbung der Neonazis. Das fanden andere Nachwuchs-CDUler nicht so gut, weil´s angeblich zu viel Aufmerksamkeit für die NPD gewesen wäre.
Erster Althaus-Termin in Pößneck war eine Stippvisite in der alten Berufsschule. Dort überraschte er teilweise mit der Aussage, dass anderthalb Millionen Euro Fördermittel für die geplante neue Berufsschule am Viehmarkt bereit stünden, was dem Schulträger Saale-Orla-Kreis auch bekannt sei. Warum es trotzdem nicht spürbar vorwärts geht in dieser Sache, blieb offen. |
Pößneck, 07.08.2009
Ostthüringer Zeitung, Lokalausgabe Pößneck |
|

 |
21.07.2010
11:00-13:00 Uhr
im Wahlkreisbüro in der Greizer Straße2 in Schleiz
15:00-17:00 Uhr
im Wahlkreisbüro in Steinweg 8 in Pößneck |

 |
| Carola Stauche – Bundestagsabgeordnete im Wahlkreis 196, bestehend aus den Landkreisen Saale-Orla, Saalfeld-Rudolstadt und Sonneberg. |

 |
| Siegfried Wetzel – Landtags-abgeordneter im Wahlkreis 33 Saale-Orla-Kreis I und verantwortlich für den Wahlkreis 34 Saale-Orla-Kreis II |


Mitglied werden

Jeder kann etwas bewegen.
Kritisieren kann jeder. Etwas ändern
kann nur der, der selbst mit Hand anlegt - zum Beispiel in der CDU.
Mitgliedsantrag (PDF) |

|
|