cdu-saale-orla cdu-saale-orla
cdu-saale-orla CDU Kreisverband Saale-Orla
CDU Kreisverband Saale-Orla
cdu-saale-orlaKreisverband Saale-Orla
CDU Kreisverband Musterstadt cdu-saale-orla
cdu-saale-orla cdu-saale-orla cdu-saale-orlaHomeStartseitecdu-saale-orlacdu-saale-orlaKontaktKontaktcdu-saale-orlacdu-saale-orlaImpressumImpressum cdu-saale-orla cdu-saale-orla

Junge Leute verlangen energisch Antworten

50 Berufsschüler diskutieren bei einem Forum zur Bundestagswahl im AWZ mit den Wahlkreiskandidaten und stellen ihnen knallharte Fragen

Heftige Diskussionen entbrannten gestern im Aus- und Weiterbildungszentrum Schleiz bei einem Jugendforum vor der Bundestagswahl am kommenden Sonntag. 50 Berufsschüler im Alter von 15 bis 30 Jahren nutzten die Gelegenheit, mit den Wahlkreiskandidaten Anette Feike (SPD), Volker Weber (FDP), Carola Stauche (CDU) und Norbert Schneider (Die Linke) über aktuelle Probleme zu sprechen.

Die Schüler zeigten starkes politisches Interesse. Das komme daher, dass viele der Jugendlichen politische Entscheidungen am eigenen Leib spüren müssen, so Heike Meinhardt, Sozialkundelehrerin und Moderatorin des Forums. "Diese jungen Leute befinden sich derzeit in einer Ausbildung zur Bürokauffrau/ zum Bürokaufmann oder in einem Berufsvorbereitenden Jahr. Manche haben ein Kind zu ernähren. Sie sorgen sich um ihre Zukunft."

Dementsprechend bezogen sich die meisten Fragen auf Lohnverhältnisse, Arbeitslosigkeit und Bildungspolitik.

Warum geht es Hartz IV- Empfängern besser als Arbeitern? So lautete die erste Frage an die Kandidaten. Anette Feike ergriff zuerst das Wort: "Die SPD setzt sich für einen gesetzlichen Mindestlohn mit der Markierungsmarke von 7,50 Euro ein. Damit können wir verhindern, dass die Leute trotz Arbeit ihre Familien nicht ernähren können." Norbert Schneider setzte noch eins drauf: "Wir wollen mindestens 8,50 Euro flächendeckenden Mindestlohn durchsetzen." Carola Stauche sprach sich gegen einen einheitlichen Mindestlohn aus. In den verschiedenen Branchen müsse die Markierungsmarke für den Mindestlohn unterschiedlich gesetzt werden. Die FDP distanzierte sich komplett vom Konzept des Mindestlohnes. "Wir wollen ein Bürgergeld einführen, das alle Sozialleistungen aus Steuergeldern bündelt. Das ist ein Mindesteinkommen, anstelle eines Mindestlohnes", erklärt Volker Weber. Die Steuern müsse man senken, Arbeit solle sich wieder lohnen. "Mehr Netto vom Brutto - dafür stehen wir."

Ein aufgebrachtes Stimmengewirr und arge Meinungsverschiedenheiten begannen bei der Frage "Ist Die Linke der Nachfolger der SED und deshalb genauso radikal wie die NPD?" Norbert Schneider, Kandidat der Linken, verneinte dies sichtlich erregt und erklärte: "Wir verteidigen das Grundgesetz." Stauche von der CDU dagegen äußerte, dass sie die Frage des Schülers sehr wohl nachvollziehen könne. "Die Linke ist genau genommen eine Nachfolgepartei der SED. Sie wollen eine andere Staatsform und alles dem Staat zuführen." Außerdem sei es endlich einmal an der Zeit, sich bei den Opfern der damaligen Regierung zu entschuldigen.

Mitten in der Diskussion musste das Forum aus zeitlichen Gründen abgebrochen werden. Doch es waren bei weitem noch nicht alle Fragen beantwortet und alle Probleme angesprochen.

Melanie Gräber, 23, aus Bad Lobenstein macht eine Ausbildung zur Bürokauffrau und interessiert sich sehr für politische Belange. "Dieses Forum hat sicher einigen geholfen, am Sonntag die richtige Wahl zu treffen", meinte sie am Schluss.

Das Forum war der Höhepunkt des Projektes "Parteiencheck". Geleitet wurde es von Heike Meinhardt, Berufsschullehrerin, und der Jugendarbeiterin Yvonne Scheunemann vom Regio-Team der Volkssolidarität. Im Sozialkundeunterricht soll die 45-minütige Diskussion demnächst ausgewertet werden.

Schleiz, 21.09.2009
Ostthüringer Zeitung, Lokalausgabe Schleiz


Seite drucken


Linie

21.07.2010

11:00-13:00 Uhr
im Wahlkreisbüro in der Greizer Straße2 in Schleiz

15:00-17:00 Uhr
im Wahlkreisbüro in Steinweg 8 in Pößneck

Linie
Carola Stauche – Bundestagsabgeordnete im Wahlkreis 196, bestehend aus den Landkreisen Saale-Orla, Saalfeld-Rudolstadt und Sonneberg.
Linie
Siegfried Wetzel – Landtags-abgeordneter im Wahlkreis 33 Saale-Orla-Kreis I und verantwortlich für den Wahlkreis 34 Saale-Orla-Kreis II
Linie
Ticker
Linie
Mitglied werden

Jeder kann etwas bewegen.

Jeder kann etwas bewegen.

Kritisieren kann jeder. Etwas ändern kann nur der, der selbst mit Hand anlegt - zum Beispiel in der CDU.
Mitgliedsantrag (PDF)
Linie
 
cdu-saale-orla cdu-saale-orla