Koalitionsverhandlungen zwischen CDU und SPD können nächste Woche beginnen
Die voraussichtlich künftige Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) hat die Entscheidung des SPD-Landesvorstands für die Aufnahme von Koalitionsgesprächen mit der CDU begrüßt. «Ich freue mich sehr, es ist die erhoffte Entscheidung», sagte Lieberknecht am frühen Donnerstagmorgen. «Wir werden jetzt zügig daran gehen, um mit der SPD tatsächlich die Koalitionsverhandlungen zu führen und zügig eine handlungsfähige Regierung für Thüringen neu begründen zu können», sagte Lieberknecht.
Noch in dieser Woche wolle sie als Verhandlungsführerin der CDU mit SPD-Chef Christoph Matschie den Fahrplan für die Koalitionsverhandlungen abstecken. «In den Sondierungsgesprächen haben wir kein Thema ausgelassen», sagte Lieberknecht. «Wir wissen, dass wir uns in allen Feldern zu Kompromissen bereitfinden können», fügte sie hinzu.
Der SPD-Vorstand hatte sich in der Nacht zu Donnerstag in einer gut vierstündigen Sitzung mit 18 zu 6 Stimmen für das Bündnis mit der CDU ausgesprochen.
Lieberknecht war Anfang September von der Partei als Ministerpräsidentenkandidatin einer schwarz-roten Koalition vorgeschlagen worden. Sie ist auch als künftige Landesvorsitzende der CDU im Gespräch.