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Für die Sitzverteilung gilt das mathematische Wahlverfahren
nach d´Hondt. Nach diesem Verfahren und unter Berücksichtigung
der Fraktionsstärke im Kreistag stünden der CDU drei,
der SPD, PDS und UBV je ein Sitz zu. "Mit der gemeinsamen
Liste haben SPD und PDS versucht, sich einen ungerechtfertigten
Vorteil zu verschaffen. Über diese Trickserei sei er "stinksauer",
so Fügmann. Die CDU habe rechtzeitig ihre Liste offen gelegt,
SPD und PDS haben bis zur letzten Minute ihre Variante nicht erklärt. "Mit
dieser Wichtelei haben SPD und PDS einen glatten Formfehler begangen,
der zu prüfen sein wird."
Thomas Fügmann hätte sich durchaus auch ein Zusammengehen
der CDU mit der UBV vorstellen können. "Da gab es sogar
Bereitschaft", sagt er. CDU und UBV hätten 24 Stimmen
in die Waagschale geworfen, SPD und PDS 20. Nach d´Hondt
stünden dann jeder Liste drei Sitze zu. "Das wäre
dann ein Ergebnis, was wir immer haben wollten", so Fügmann.
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