CDU-Fraktion mit zahlreichen inhaltlichen Impulsen
Kreistaganträge zu Jugendsozialarbeit und Breitbandinternet
Die CDU Kreistagsfraktion wird zur Kreistagssitzung am kommenden Montag zwei Anträge zu den Themen Ausweitung der schulbezogenen Jugendsozialarbeit, sowie zum Thema Breitbandinternetanschlüsse einbringen. Die CDU strebt an, in den nächsten Jahren die schulbezogene Jugendsozialarbeit auf die Regelschulen und die Gymnasien im Saale-Orla Kreis zu erweitern. Mit dem Antrag möchte die CDU-Fraktion den Landrat beauftragen, gemeinsam mit dem Jugendhilfeausschuss und dem Jugendamt eine entsprechende Konzeption in 2009 zu erarbeiten. CDU-Fraktionsvorsitzender Thomas Fügmann erklärte hierzu: „ Die Regelschulen und Gymnasien des Saale-Orla Kreises sind sehr stark bemüht, ganztägige Angebote für Schüler vorzuhalten. Damit dieser Prozess erfolgreich gelingen kann, ist eine sozialpädagogische Begleitung sehr dringend zu empfehlen.“ Fügmann unterstreicht die Forderung seiner Fraktion mit dem Hinweis auf die Praxis der Stadt Jena: „ An allen Regelschulen, Gesamtschulen und Gymnasien in Jena wird mit Erfolg schulbezogene Jugendsozialarbeit durch Sozialpädagogen geleistet. Dieses gute Beispiel sollte uns motivieren auch in unserem Landkreis so vorzugehen.“
Neben der Ausweitung der schulbezogenen Jugendsozialarbeit im Landkreis hat die CDU-Fraktion das Thema Breitbandinternetanschlüsse im ländlichen Raum auf die Tagesordnung gesetzt. Die Christdemokraten schlagen die Einrichtung einer zentralen Anlauf- und Koordinierungsstelle „Breitbandinternet“ für den Saale-Orla Kreis vor. Die Anlauf- und Koordinierungsstelle soll insbesondere über finanzielle Förderprogramme und Möglichkeiten der technischen Umsetzung beraten. CDU-Fraktionsgeschäftsführer Stefan Gruhner sagte: „Die Versorgung der Bevölkerung und der Unternehmen mit Internetbreitbandanschlüssen ist im Saale-Orla Kreis nicht flächendeckend gewährleistet. Da die Bereitstellung von Internetbreitbandanschlüssen immer mehr zu einem Faktor der öffentlichen Daseinsvorsorge, wie die Bereitstellung eines Strom-, Wasser-, oder Telefonanschlusses, wird, muss die öffentliche Hand alle Möglichkeiten ausschöpfen die Bereitstellung von Internetbreitbandanschlüssen zu organisieren. Mittlerweile gibt es Förderprogramme, die in dieser Frage finanzielle Unterstützung bieten und verschiedene alternative Möglichkeiten der technischen Umsetzung. Die Gemeinden, Unternehmen und Bürger sollten daher einen klaren Ansprechpartner haben, der Beratung leistet und ggf. koordinierend tätig wird.“
„Damit keine zusätzlichen Personalkosten anfallen, wollen wir die Koordinierungsstelle im bereits vorhandenen Fachdienst Wirtschaft, Kultur und Tourismus angesiedelt haben.“, erklärte Gruhner abschließend. |