MdB Carola Stauche schickt Friedrich Krauß als Stipendiat des Parlamentarischen Patenschafts-Programms nach Amerika
Heavy Metal-Festival machte Lust auf mehr Englisch
Football will er spielen, E-Gitarre lernen und sein Englisch verbessern. Friedrich Krauß, 17 Jahre alt, Schüler der Staatlichen Regelschule Hirschberg, hat das Rennen gemacht. Er verbringt als Stipendiat des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) des Bundestages ein Jahr in Amerika.
„Friedrichs Begeisterung für Amerika hat mich angesteckt. Die Lust auf mehr Englisch hat ihn beim Wacken Open Air gepackt, dem größten Heavy Metal-Festival der Welt. Dort wurde viel Englisch geredet und er hat sich gedacht, das geht noch besser“, erzählt die CDU-Bundestagsabgeordnete Carola Stauche, die für die Dauer des Amerika-Aufenthalts die Patenschaft übernommen hat. Mit dem Vorsatz, die Sprache eines Tages fließend zu sprechen, bewarb sich der Schüler. „Ich habe ihn kennen gelernt und vorgeschlagen, weil mir sein Lebenslauf gefallen hat“, so Stauche.
Seine Lieblings-Band „Manowar“ kommt aus Amerika. Er interessiert sich für amerikanische Geschichte. In Amerika war er noch nie. „Ich will die Mentalität der Menschen kennen lernen. Bilder von Farmen sind genauso in meinem Kopf wie riesengroße Städte. Das Land ist abwechslungsreich. Mir kommt Fast Food in den Sinn und ich will herausfinden, ob die Amerikaner wirklich so viele Burger und Pommes essen“, sagt Friedrich Krauß.
In Berlin machte er sich im Trainingslager fit für Amerika, beschäftigte sich mit amerikanischer Geschichte und Politik. Seine Eltern schauten mit einem Blumenstrauß bei seiner „Patin“ Carola Stauche vorbei. „Wir wollten Danke sagen, dass Sie ein gutes Wort für unseren Sohn eingelegt haben. Diese Zusage ist wie ein Lotto-Gewinn. Wir hätten ihm einen USA-Aufenthalt nicht finanzieren können.“ |