Schülerin aus Lückenmühle blickte bei Carola Stauche hinter die Kulissen des Berliner Politik-Betriebs
„Ich habe mir das Klima ruppiger vorgestellt“
Sieben Tage und sieben Nächte war Theresa Jäschner (15) aus Lückenmühle bei Schleiz in Berlin, um zu erfahren, wie in der Hauptstadt Politik gemacht wird.
Die Schülerin des Gottlieb Reichard Gymnasiums in Bad Lobenstein machte auf Einladung der heimischen Bundestagsabgeordneten Carola Stauche (CDU) ihr Praktikum im Bundestags-Büro. Während ihre Klassenkameraden in einer Tierarzt-Praxis, Grundschule oder bei der Volksbank Erfahrung sammelten, entschied sich Theresa Jäschner für Berlin.
„Ich freue mich immer, wenn junge Menschen hinter die Kulissen der Politik blicken möchten. So bekommen sie hautnah mit, wie Politiker arbeiten und wie lange der Weg ist, bis eine Entscheidung steht und ein Gesetz unter Dach und Fach ist“, betont Stauche. Umfragen hätten ergeben, dass viele Thüringer verhältnismäßig wenig über Politik wissen. Daher sei es umso wichtiger, auch an den Schulen präsent zu sein, um Politik zu erklären.
Theresa Jäschner begleitete die Abgeordnete in die Arbeits-
gruppe Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz,
ging mit in den Ausschuss und bekam mit, wie der Berufs-
alltag im Bundestagsbüro abläuft.
„Der Höhepunkt war, dass ich bei der Gedenkstunde zum 17. Juni dabei sein durfte. Ich habe in dieser Woche viel gelernt, zum Beispiel wie Gesetzgebungsverfahren ablaufen, sagt sie. |